Tschick (Wolfgang Herrndorf)

Ein sozial isolierter, aber abenteuerlustiger Achtklässler macht sich mit seinem neuen Mitschüler und einem “geborgten” Lada auf eine weite Reise. Dass das Buch offenbar beliebt ist als Bildungsroman im Schulunterricht finde ich beinahe angenehm, auch wenn doch der Schulunterricht meist die schönsten Bücher droht zu verderben. Wolfgang Herrndorfs Sprachstil erinnert ein wenig an den Fänger im Roggen, dessen Sprache ich jedoch geradezu unerträglich jugendlich anbiedernd fand. Ob das der deutschen Übersetzung, der Zeit oder meiner Laune beim Lesen geschuldet war, weiß ich heute aber nicht mehr zu sagen.

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